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Tageblatt

27. Januar 2005

Tageblatt

27.01.2005

Generalversammlung der AMCGAL

Lebensqualität sehbehinderter Menschen verbessern

Luxemburg - Sehbehinderten Menschen durch die Vermittlung eines Blindenführhundes mehr Autonomie und ein neues Selbstwertgefühl zu vermittelnist eines der Hauptanliegen der im Juni 2001 gegründeten AMCGAL ("Amis et maîtres de chiens guides d'aveugles au Luxembourg").

Am Dienstag trafen sich ihre Mitglieder zur Generalversammlung in Luxemburg-Cents.
Vom Präsidenten Roland Welter war zu erfahrendass letztes Jahr vier neue Blindenführhunde von der Vereinigung an sehbehinderte Menschen in Luxemburg vermittelt wurden. Eine gute Zusammenarbeit besteht mit der hauptstädtischen Gemeindeverwaltungdie sich darum bemühtverkehrstechnische Gefahrenpunkte für Sehbehinderte zu entschärfen.

Im kommenden Jahr sind Sensibilisierungskampagnen geplantdamit auch Autofahrer mehr Verständnis für Blindenführhunde und ihre Halter zeigen. Auf Hinweisschildern an öffentlichen Gebäuden und Geschäftenderen Zugang Hunden prinzipiell nicht gestattet istwerden Besucher in Zukunft darauf hingewiesendass dieses Verbot nicht für Blindenführhunde gilt.

Vermisst werden noch immer die seit langem geforderten akustischen Signale bei Bus und Bahn. Auch die administrativen Behördengängeum als "établissement d'utilité publique" anerkannt zu werdensind noch nicht abgeschlossen.

Eine von Vorstandsmitglied Mathias Schmitt angefertigte DVD mit einer umfangreichen Dokumentation über die Beschaffung eines Blindenführhundes wurde vom Präsidenten lobend erwähnt. Weit über 200.000 Interessierte aus dem In- und Ausland besuchten letztes Jahr die umfangreichein deutscher und französischer Sprache verfasste Website der Vereinigung www.chienguide.org.

Karin Di Leonforte verzichtet auf eine Verlängerung ihres Mandats.
Die restlichen Vorstandsmitglieder bleiben weiterhin im Amt. Neu hinzu kommt Martine Konsbrück.

cg.