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Tageblatt

19. janvier 2007

Tageblatt

19.01.2007

Fünf Jahre Blindenführhunde in Luxemburg

Wichtige Neuerungen im Jubiläumsjahr

Sehbehinderten Menschen durch die Vermittlung eines Blindenführhundes mehr Autonomie und ein höheres Selbstwertgefühl zu ermöglichenist eines der Ziele der im Juni 2001 gegründeten AMCGAL (Amis et maîtres de chiens guides d'aveugles au Luxembourg).

Luxemburg - In der am Mittwoch stattgefundenen Generalversammlung konnte Präsident Roland Welter den Anwesenden mitteilendass die seit der Gründung unternommenen Bemühungenum die Anschaffung eines ausgebildeten Blindenführhundes durch die Pflegeversicherung abzudeckennun endlich Realität werden.

Die Unterhaltskosten für den treuen Begleiter auf vier Pfoten bleiben aber weiterhin zu Lasten der Hundehalter. Minderbemittelte Personen wird die Vereinigung wie bisher bei diesen Kosten finanziell unterstützen.

Sonderregelungen für Blindenführhunde gibt es in Luxemburg seit kurzem in LebensmittelgeschäftenRestaurants und öffentlichen Verkehrsmittelnwobei die CFL aber weiterhin auf eine Fahrkarte für den Blindenführhund bestehenwenn der Halter von einer Zweitperson begleitet wird.

Die Fahrer der hauptstädtischen Busse werden sehbehinderten Personen in Zukunft die jeweiligen Haltestationen über die Lautsprecheranlage ansagen.

Dieses Jahr wird eine neue Arbeitsgruppe den Hauptakzent ihrer Tätigkeit auf Sensibilisierungsveranstaltungen für Kinder und Jugendliche setzen und am 2. März lädt die Vereinigung zu einem Besuch der Blindenführhundschule in Woippy bei Metz einvon der sie ihre Hunde erhält.

Dankesworte vom Präsidenten und ein kleines Anerkennungsgeschenk gab es für alledie bei der Jubiläumsfeier unentgeltlich tätig waren. Der jährliche Mitgliedsbeitrag von 5 Euro wird nicht erhöht und die aktuellen Vorstandsmitglieder bleiben weiterhin im Amt.

cg.

-> Weitere Informationen über die AMCGAL gibt es im Internet unter www.chienguide.org