Luxemburger Wort
02.02.2009
Nach seinen Willkommensgrüßen informierte Präsident Roland Welter über die Auswirkungen des Gesetzes vom 22. Juli 2008welches den Zugang zu öffentlichen Orten für behinderte Menschendie von Assistenzhunden begleitet werdenregelt. Dieses Gesetz sei ein weiterer entscheidender Schritt für die Integration und Unabhängigkeit behinderter Menschen. Dem ausgebildeten Assistenzhund für Behinderte ist es seit dem 12. September 2008 erlaubtseinen Halter praktisch überall hin zu begleiten. Der Zugang zu öffentlichen Gebäuden und Transportmöglichkeiten ist den Hunden erlaubtinsofern sie die betroffene Person begleiten. Somit ist ein rechtlicher Rahmen für die behinderten Menschen in Begleitung eines Assistenzhundes geschaffen worden.
Sekretärin Josiane Rommes präsentierte anschließend einen Rückblick auf die Vereinsaktivitäten des vergangenen Jahres. So organisierten die AMCGAL eine Pressekonferenz in Kooperation mit der Vereinigung „Rahna – Muppen ënnerstëtze Leit am Rollstull“um das oben genannte Gesetz bekannter zu machen. Des Weiteren hat sich der Verein auch mehrfach für die Verbesserung der Mobilität von Blinden eingesetzt. Mehrere Informations- und Sensibilisierungskampagnen fanden während des ganzen Jahr statt.
Vorstandsmitglied Martine Konsbrück erläuterte die Aktivitäten der Arbeitsgruppe „Aarbechtsmaterial fir d'Schoulen“die Schulkinder für das Blindsein sensibilisieren soll.
Eines der wesentlichen Informationsmedien des Vereins ist der Webserverder 2008 50 000 Besucher mehr als im Vorjahr verzeichnen konnte.
Der Posten des zurücktretenden Kassenwartes Matthias Schmittder eine positive Finanzlage vorlegtewurde von Denise Bradtke übernommen. Vereinspräsident Roland Welter wurde von der Versammlung in seinem Amt bestätigt.
Für das neue Jahr haben sich die „Amis et maîtres de chiens guides d’aveugles au Luxembourg“ vorgenommenihre Basis weiter auszubauen und allen behinderten Menschen weiterhin so effektiv wie möglich zu helfen. (seja)
Assistenzhunde dürfen ihren Halter auch an Orte begleitenzu denen Tiere sonst keinen Zutritt haben.
(FOTO: MARC WILWERT)
Rechtlicher Rahmen für Assistenzhunde
Erfolgreiches Vereinsjahr für die AMCGAL
Am Donnerstag luden die „Amis et maîtres de chiens guides d’aveugles au Luxembourg“ (AMCGAL) zu ihrer achten Generalversammlung seit der Vereinsgründung im Juni 2001 ein. Hauptziel der AMCGAL ist esdie Autonomie und die Freiheit eines sehbehinderten Menschen durch einen Blindenhund gezielt zu unterstützen.Nach seinen Willkommensgrüßen informierte Präsident Roland Welter über die Auswirkungen des Gesetzes vom 22. Juli 2008welches den Zugang zu öffentlichen Orten für behinderte Menschendie von Assistenzhunden begleitet werdenregelt. Dieses Gesetz sei ein weiterer entscheidender Schritt für die Integration und Unabhängigkeit behinderter Menschen. Dem ausgebildeten Assistenzhund für Behinderte ist es seit dem 12. September 2008 erlaubtseinen Halter praktisch überall hin zu begleiten. Der Zugang zu öffentlichen Gebäuden und Transportmöglichkeiten ist den Hunden erlaubtinsofern sie die betroffene Person begleiten. Somit ist ein rechtlicher Rahmen für die behinderten Menschen in Begleitung eines Assistenzhundes geschaffen worden.
Sekretärin Josiane Rommes präsentierte anschließend einen Rückblick auf die Vereinsaktivitäten des vergangenen Jahres. So organisierten die AMCGAL eine Pressekonferenz in Kooperation mit der Vereinigung „Rahna – Muppen ënnerstëtze Leit am Rollstull“um das oben genannte Gesetz bekannter zu machen. Des Weiteren hat sich der Verein auch mehrfach für die Verbesserung der Mobilität von Blinden eingesetzt. Mehrere Informations- und Sensibilisierungskampagnen fanden während des ganzen Jahr statt.
Vorstandsmitglied Martine Konsbrück erläuterte die Aktivitäten der Arbeitsgruppe „Aarbechtsmaterial fir d'Schoulen“die Schulkinder für das Blindsein sensibilisieren soll.
Eines der wesentlichen Informationsmedien des Vereins ist der Webserverder 2008 50 000 Besucher mehr als im Vorjahr verzeichnen konnte.
Der Posten des zurücktretenden Kassenwartes Matthias Schmittder eine positive Finanzlage vorlegtewurde von Denise Bradtke übernommen. Vereinspräsident Roland Welter wurde von der Versammlung in seinem Amt bestätigt.
Für das neue Jahr haben sich die „Amis et maîtres de chiens guides d’aveugles au Luxembourg“ vorgenommenihre Basis weiter auszubauen und allen behinderten Menschen weiterhin so effektiv wie möglich zu helfen. (seja)
Assistenzhunde dürfen ihren Halter auch an Orte begleitenzu denen Tiere sonst keinen Zutritt haben.
(FOTO: MARC WILWERT)